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Sachsen appelliert: Keine Angst vor den Polen | Sachsen appelliert: Keine Angst vor den Polen |
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Die Mehrheit der Deutschen ist gegen die völlige Öffnung der Grenzen zu Polen und Tschechien, die kurz vor Weihnachten mit Polens Beitritt zum Schengen-Abkommen erfolgen soll. Besonders in der Grenzregion ist die Befürchtung weit verbreitet, die Einreise von Kriminellen und illegalen Arbeitern werde stark zunehmen. Die sächsische Landesregierung bereitet nun für ihre Bürger den Druck von zwei Millionen Flugblättern vor, mit deren Hilfe die Ängste zerstreut werden sollen.
Das berichtet die Gazeta Wyborcza heute. Sachsen versichert seinen Bürgern darin unter anderem, dass es weiterhin enge Kontrollen an der Grenze in Form von deutsch-tschechischen und deutsch-polnischen Patrouillen geben werde. Ein Sprecher des Dresdner Innenministeriums versicherte, man nehme die Sorgen der Menschen immer sehr Ernst. "Die Befürchtungen werden von einigen Medien geschürt", sagt er und hebt hervor, man habe vor allem Grund zur Freude, dass Grenzen fallen und Europa noch offener wird. Der Beitritt Polens zu Schengen war verzögert worden, weil es nach Meinung der EU noch Probleme auf polnischer Seite bei der Einführung des hochmodernen Überwachungssystems gegeben hatte, das die polnische Ostgrenze schützen soll, die nun zur neuen Außengrenze der grenzenlosen EU wird. | |
| Autor: Mirko Kaupat | |
| Donnerstag, 29 November 2007 | |
| Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 29 November 2007 ) |